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Lungenkrebs

Lungenkrebs ist eine der häufigsten und tödlichsten Krebserkrankungen weltweit. Er entsteht durch unkontrolliertes Wachstum von Zellen in der Lunge und wird häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Hauptursache ist das Rauchen, doch auch Umweltfaktoren, berufliche Schadstoffe und genetische Einflüsse spielen eine Rolle. Die Erkrankung ist sehr heterogen und umfasst unterschiedliche Tumorarten mit jeweils eigenen biologischen Eigenschaften. Trotz großer Fortschritte in Diagnostik und Therapie bleibt Lungenkrebs eine zentrale medizinische und gesellschaftliche Herausforderung. Bei BREATH befassen sich Forschende mit den biologischen Grundlagen der Tumorentstehung und -progression in der Lunge. Ein Schwerpunkt liegt auf molekularen Veränderungen in Tumorzellen sowie auf der Wechselwirkung zwischen Tumor, Lungengewebe und Immunsystem. Darüber hinaus werden Mechanismen der Therapieresistenz untersucht, um besser zu verstehen, warum bestimmte Behandlungen bei einzelnen Patientinnen und Patienten nicht wirksam sind. Ein besonderer Beitrag von BREATH-Forschenden war die Beteiligung an der Hanse-Studie, deren Ergebnisse eine wichtige Grundlage für die Einführung des Lungenkrebsscreenings in Deutschland geschaffen haben.

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